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Was hilft gegen Rückenschmerzen?

RückenschmerzenRückenschmerzen gehören zu jenen Beschwerden, unter denen wohl jeder Mensch im Laufe seines Lebens mindestens einmal zu leiden hat. Rund vier von fünf Menschen sind sporadisch davon betroffen, bei etwa jedem zweiten jedoch kehren sie regelmäßig zurück. Jeder zweite Betroffene sucht einen Orthopäden auf. Bei deutschen Hausärzten klagt jeder zwölfte Patient über Kreuzschmerzen oder Probleme mit den Bandscheiben. Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule sind für fast 20 Prozent der Krankschreibungen verantwortlich. Damit steht dieses Leiden an der Spitze der Hitliste der krankheitsbedingten Arbeitsausfälle.


Rückenschmerzen schon bei Kindern

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Der Lebensstil, der in den westlichen Industrieländern bevorzugt wird, trägt wesentlich zu dieser Misere bei. Der Alltag ist zu unbeweglich geworden, was früher oder später gewaltige Rückenprobleme auslöst. Selbst Kinder klagen inzwischen über Rückenschmerzen, denn sie übernehmen oft die immobile Lebensweise ihrer Eltern. Weit mehr als die Hälfte der Erwachsenen, kritisiert die Weltgesundheitsbehörde WHO, bewegen sich viel zu wenig, jeder vierte ist sogar fast völlig passiv. Fast jeder zweite hat in Deutschland zudem Übergewicht.

Die trägen Erwachsenen geben ihren Kindern ein schlechtes Vorbild. Sie versäumen es, sportliche Anregungen zu geben und Freude an der Bewegung zu vermitteln. Die Folgen: Verschleißerscheinungen werden zunehmend auch bei immer jüngeren Menschen diagnostiziert. Fast eine Million Kinder sind krankhaft übergewichtig (adipös)!

Rückenschmerzen kann man vorbeugen

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Dabei bietet der Alltag viele Gelegenheiten, sich ohne Mühe zu bewegen. Man muss nicht gleich Leistungssportler werden, um Rückenproblemen vorzubeugen. Vorteilhaft ist z.B., wenn man Rolltreppen links liegen lässt und stattdessen Treppen steigt, zu Fuß ins Büro geht oder mit dem Fahrrad einkaufen fährt. Es ist unfassbar, dass viele Menschen bereits im Alter von etwa 60 Jahren Problem haben, drei Treppen zu laufen, ohne „aus der Puste“ zu geraten, über Gelenkschmerzen klagen oder morgens mit Rückenschmerzen aufstehen! Das ist nicht naturgegeben und kann in den meisten Föllen nicht auf altersbedingte Abnutzung geschoben werden. Ein gesunder, beweglicher Körper unterstützt auch die geistige Beweglichkeit, zwei Seiten derselben Medaille. Wer danach lebt, wird bald einen starken Rücken haben und die Verantwortung für den eigenen Körper tragen. Im Übrigen ist dies nicht zuletzt auch eine gute Vorbeugung gegen Gefäßverkalkung oder Demenzerkrankungen wie Alzheimer.

Wer über den Tellerrand der westlichen Welt hinausschaut, findet interessante Anreize für eine aktive Alltagsgestaltung. In China oder Kalifornien z.B. finden sich Menschen frühmorgens zum gemeinsamen Tai-Chi zusammen, abends werden vielerorts an der Straßenecke Lautsprecher aufgestellt, und man tanzt zusammen bis zum Sonnenuntergang. Doch auch im näheren Umfeld wird gemeinschaftliche Betätigung angeboten: Angefangen bei den Sportvereinen über die Volkshochschulen bis hin zu den Krankenkassen – die Ideen und Anreize sind zahlreich. Lesen Sie hierzu auch unsere wichtigen Informationen auf der Seite für Physiotherapie!

Schmerz und Angst durch Rückenschmerzen

Ärzte definieren Schmerz als ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer aktuellen oder potentiellen Gewebeschädigung verknüpft ist“. So weit die Theorie. Schmerzen sind in der Praxis sehr wichtig, denn sie warnen vor einer Bedrohung der körperlichen Gesundheit. Sie können sich aber auch von ihrem Ursprung ablösen und sich verselbständigen. Dies geschieht bei chronischen Schmerzen, bei denen häufig keine körperliche Ursache mehr erkennbar ist. Dann wird der Schmerz selbst zu einer eigenständigen Krankheit.


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Schmerzen sind Sinnesreize, die jeder Mensch unterschiedlich erlebt. Sie werden natürlich vorwiegend vom Körper selbst erzeug, wie sie jedoch empfunden werden, wird auch von Gefühlen beeinflusst. Jedenfalls beeinträchtigen Schmerzen das Wohlbefinden erheblich. In besonders starkem Wechselspiel stehen Schmerzempfinden und Angstgefühle. Dies hat seinen Sinn in der Biologie: In Gefahrensituationen unterdrückt Angst den Schmerzreiz, um eine schnelle Abwehr- und Fluchtreaktion sicherzustellen. Nach Flugzeugabstürzen berichten Schwerverletzte nicht selten, dass sie in den ersten Minuten keine Schmerzen hatten und sich deshalb selbständig aus der Gefahrenzone retten konnten.

Angst als Stressreaktion auf Sorgen kann die Wahrnehmung von Schmerzen jedoch deutlich verstärken. Dies schadet dem Betroffenen im Zweifel mehr, als es ihm nützt. Schmerzverstärkend wirkt auch die Angst vor dem Schmerz selbst: Wer die Wiederkehr einer Schmerzattacke ängstlich erwartet, wird sich schon beim kleinsten Anzeichen verkrampfen und so den Schmerz fördern. Das ehrliche Gespräch mit dem Arzt ist in diesem Fall sehr wichtig, um Vertrauen aufzubauen und solche Ängste im Laufe der Zeit abzubauen.