Skip to main content

Mit der Spritze gegen Hexenschuss – Wie hilfreich ist sie?

Ein Hexenschuss, der aufgrund von starken Belastungen oder ungewöhnlichen, ruckartigen Bewegungen meist ganz plötzlich auftritt, bringt meist starke Schmerzen mit sich. Diese starken und akuten Schmerzen treten meist im Rückenbereich und im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Durch falsche Bewegungen verkanten sich Wirbel und die sensiblen Nerven werden in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Schmerzen kommt es zu einer Schutzhaltung der Muskulatur, die sich als Verspannung wiederspiegelt. Die Intensität der Schmerzen ist von Fall zu Fall unterschiedlich. In der Regel dauern die Schmerzen bei einem Hexenschuss in etwa eine Woche an und klingen dann wieder ab. Bei sehr starken Formen des Hexenschusses können die Schmerzen so ausgeprägt sein, dass sich der Betroffene kaum bewegen kann. Bei äußerst starken Schmerzen sollte auf jeden Fall mit Schmerzsalben oder Schmerztabletten und Wärmebehandlungen therapiert werden. Sollte trotz dieser Maßnahmen keine Besserung eintreten, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.


Hilft eine Spritze gegen Hexenschuss?

Schmerztherapie mit Lokalanästhetika: Injektionstechniken - einfach und sicher

Schmerztherapie mit Lokalanästhetika: Injektionstechniken – einfach und sicher


Ob beim jeweiligen Hexenschuss eine Spritze notwendig ist oder nicht, entscheidet der behandelnde Arzt. „Hilft eine Spritze gegen Hexenschuss?“, diese Frage wird den Ärzten oft gestellt.

Nur der Arzt kann feststellen, ob die Schmerzen auch mit Schmerzmittel behandelbar sind oder ob eine Spritze notwendig ist. Sollte sich der Arzt für eine Schmerztherapie mittels Spritze entscheiden, wird diese dem Patienten in den Gesäßmuskel verabreicht und innerhalb kurzer Zeit sollte die schmerzstillende und entkrampfende Wirkung eintreten. Eine Spritze bei einem Hexenschuss beruhigt die sensiblen Nerven, die die starken Schmerzen hervorrufen und wirkt Entzündungen entgegen. Auch die verkrampfte Muskulatur wird durch eine Spritze gelockert, wodurch die Schmerzen und Verspannungen nachlassen. Von einer vorzeitigen Spritzengabe bei einem Hexenschuss ist abzuraten, denn da sich die Muskulatur dann nicht verkrampfen würde und der Körper eine Schonhaltung einnehmen würde. Diese Schonhaltung würde dazu führen, dass sich die Symptome des Hexenschusses nur weiter verschlimmern. Fakt ist, eine Spritze hilft bei einem Hexenschuss, jedoch wann und ob sie verabreicht wird, entscheidet immer der Arzt, denn nur der kann das Ausmaß des Hexenschusses und den damit verbundenen Schmerzen beurteilen und dementsprechende Maßnahmen zur Genesung einleiten.


Was sich noch positiv auf die Genesung auswirkt

orthopädischer Rückenstützgürtel

TURBO Med orthopädischer Rückenstützgürtel mit 4 Lumbalstützen bei Rückenschmerzen Überlastung Hexenschuss SCHWARZ Gr. L TM825-L9


Wurde vom Arzt aufgrund der starken Schmerzen eine akute Therapie mit Schmerztabletten oder eine Spritze verabreicht, kann der Patient danach mit einfachen Mitteln einen guten Beitrag zur schnellen Genesung des Hexenschuss leisten. Dabei kann auf Behandlungen mit Wärme zurückgegriffen werden, die sich bei verspannter Muskulatur besonders positiv auswirken. Die Wärme lockert die verspannten Muskeln und sorgt so für ein besseres Wohlbefinden. Eine Wärmebehandlung sollte aber immer nur unterstützend zum Einsatz kommen, denn eigentlich sollte sich jeder Betroffene auch trotz des Hexenschusses so schnell wie möglich aktiv zu bewegen beginnen. In der ersten Zeit ist schonen nicht von Nachteil, jedoch Bettruhe sollte vermieden werden, denn die wirkt sich eher kontraproduktiv auf die Genesung aus. Bewegung wirkt sich bei einem Hexenschuss äußerst positiv aus und der Betroffene sollte anfangs langsam mit Bewegung in Form von geradem Gehen versuchen, den Schmerzen entgegenzuwirken. Leichte Lockerungsübungen haben ebenso eine positive Auswirkung auf die Verspannungen der Muskeln, die sich mit Hilfe der Bewegung nach und nach lösen. Wichtig bei einem Hexenschuss ist, dass der Betroffene aktiv wird und bleibt.